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Der Restaurantführer „Veronelli“ zeichnete das Restaurant „Romeo“
mit 4 von insgesamt 5 Kochhüten aus und empfahl seinen Lesern:
Hausgemachte Gnocchi mit Kastratosauce, Fusilli mit Wildschweinsauce, gegrilltes
Schwein und Wildschwein auf geröstetem Brot, Zicklein im Backofen,
Lamm in tausend Kräutern, Schnepfen in Orangensauce, Hühnchen
mit Auberginen und typische Gemüsekuchen.
Romeo Ianuzzi reicherte die überlieferten Rezepte seiner Großmutter
mit Fisch und Meeresfrüchten an. Dank seiner Erfahrungen als Koch auch
in Frankreich verfeinerte er zahlreiche regionale cilentanische Gerichte:
Erwähnenswert sind Spigola in Mandelsauce und Scialatielli mit Kürbisblüten.
Das Restaurant ist im Laufe der Jahre erweitert und vollkommen renoviert,
sowie mit Klimaanlage ausgestattet worden.
Die ausgezeichnete Küche, die Auswahl bester Zutaten, jahrelange Erfahrung,
gepflegter Service und das elegante Ambiente empfangen die Gäste. Herzlich
willkommen.
Seit über vierzig Jahren habe ich den Cilento erwählt als Ort
meiner Phantasie und Freiheit; sicher, als ich 1958, gerade 13 jährig
mit dem Boot vom schönen Strand bei Ascea startete, sah ich erstmals
die grossartige Kontur des Kaps von Palinuro. Damals konnte ich mir nicht
vorstellen wie dieser Ort im Jahr 2000 aussehen würde. Während
meinem Herumziehen auf der Suche nach einfachen und unberührten Gegenden
kam ich zufällig nach Bosco, ein schlafendes Dorf zu Füßen
des hohen Berges Bulgheria. Aber erst 1981 kehrte ich bewusst wieder hierher
zurück, um die Delikatessen des Restaurants „Romeo“ zu geniessen, die
im berühmten Veronelliführer beschrieben wurden. Der Führer
gibt dem Restaurant eine hohe Bewertung: vier von fünf Kochmützen.
Aber lesen wir ein Stück daraus zusammen:
Empfehlenswerte Gerichte: Gnocchi mit Kastratosauce, Fusilli mit Wildschweinsauce,
gegrilltes Schwein und Wildschwein auf geröstetem Brot, Zicklein im
Backofen, Lamm in tausend Kräutern, Schnepfen in Orangensauce, Hühnchen
mit Auberginen und typische Gemüsekuchen.
Die Kochkunst ist eine Tradition der Famile: Die Grossmutter war schon vor
60 Jahren die persönliche Köchin von Baronen und Marchesen und
trotz ihrer 80 Jahre, rief man sie noch um die besten Speisen mit ihren
alten Rezepten zu machen. Heute, 20 Jahre später, hat sich einiges
verändert: Das Restaurant ist nun grösser als die alte Gastwirtschaft
mit 70 Plätzen und es gibt ausserdem einen Gasthof. Leider ist die
Grossmutter nicht mehr da, aber Romeo Iannuzzi, ihr Enkel setzt die alte
Tradition von feinen regionalen Speisen fort, bereichert mit seinen in Frankreich
gewonnenen Erfahrungen. Zu den traditionellen Fleisch- und Wildgerichten
kamen Fisch und Meeresfrüchte hinzu, erfindungsreich zubereitet.
Seit damals, also seit 1981, bin ich immer wieder zu Romeo zurückgekommen.
Romeo, immer gleich und doch immer wieder neu, und immer ein konstanter
und unfehlbarer Bezugspunkt der kulinarischen und kulturellen Tradition
dieser alten und echten Gegend.
